Der Selbstversuch: Finnisch mit der Birkenbihl-Methode: TAG 1

21. Mai 2021 | 2 Kommentare

Die Birkenbihl-Methode zum Sprachenlernen ist Klasse. Das ist die Antwort auf alle Fragen. Die Lösung für alle Probleme. (Also zumindest beim Sprachen lernen). Für meine eigenen und die meiner Kundinnen. Das hat mir die Fortbildung zur Birkenbihl-Sprachlehrerin im Mai 2021 ganz klar gezeigt.

Eine Sprache lernen ohne Grammatik zu pauken? Entspannt lernen ohne Vokabellisten auswendig zu lernen? Aussprache, auch von schweren Sprachen, leicht und locker? In ganzen Sätzen sprechen, fast wie ein Muttersprachler? Das will ich meinen Kursteilnehmerinnen beibringen. Das will ich DIR beibringen.

Ich nehme doch an, du hast Interesse, oder? All die Anstrengung hinter dir lassen, das Schwitzen und Stottern, das Ringen nach Worten. Ist das was für dich? Für mich schon! Ich will jetzt sofort nach Birkenbihl unterrichten! Jetzt gleich! Auf der Stelle!

Doch Halt!

Am Anfang steht der Selbstversuch

Das hat die Ausbilderin ganz klar gesagt. Kein Unterricht ohne Selbstversuch. Und zwar in einer gänzlich unbekannten Sprache.  

Welche Sprache also lernen? Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch schied schon mal aus, da ich die mehr oder weniger gut spreche. Portugiesisch wäre naheliegend, aber das gefällt mir vom Klang her nicht. Da ich mich schon mal in mehrere europäische Sprachen reingehört habe und das Finnische schön melodisch fand, hab ich nicht lang überlegt. Ok, es gibt noch einen Grund. Ich hatte mal einen total netten finnnischen Kollegen, den Jukka. Vielleicht liest er das ja jetzt…

Da fällt mir übrigens der allerallerbeste Sprachlerntipp ein. Noch besser als die Birkenbihl-Methode: Verliebe dich in einen Muttersprachler! Übrigens, Französisch spreche ich ziemlich gut 😉

Einen passenden Birkenbihl-Kurs finden 

Offizielle Birkenbihl-Sprachkurse gibt es leider nur in den Sprachen, die ich schon spreche. Auch scheiden diese Kurse für mich aus, weil sie nur mit CD geliefert werden. Ich brauche aber eine Audio-Datei, die ich in Endlosschleife abspielen und überall hören kann, ohne jedes Mal den CD-Player mitnehmen zu müssen. Hat überhaupt noch jeder heutzutage einen CD-Player? Hast du sowas noch?

Gut, dann musste also ASSIMIL herhalten. Das ist ein großer Anbieter von Sprachkursen, denen die Birkenbihl-Methode zu Grunde liegt. Die ersten drei Lektionen gibt es kostenlos zum Reinschnuppern, die hab ich mir runtergeladen. 

Los geht’s mit der ersten Lektion

Super, nur 6 kurze Sätze, da bleibe ich gleich motiviert.

Der Schritt 1 der Birkenbihl-Methode – Dekodieren – wird einem hier abgenommen, der dekodierte Text ist enthalten. Das ist natürlich genau das, warum ich Assimil gewählt habe. Einen finnischen Text selbst dekodieren könnte ich nicht. Du fragst dich jetzt bestimmt:

Was bedeutet Dekodieren?

Das heißt einfach nur, den deutschen Text Wort für Wort und zwar wortwörtlich unter den fremdsprachlichen zu schreiben. So sieht man auf einen Blick, was welches Wort bedeutet.

Hier schon mal der Schock: bei Assimil steht die Dekodierung auf der anderen Seite! Absolut unpraktisch. Man muss zwar nicht umblättern, aber der Blick wandert ständig hin und her und es ist schwierig jeweils das richtige Wort schnell zu finden.

Also schon mal keine perfekten Voraussetzungen um mit dem Lernen zu starten. Aber dennoch, ich bin absolut motiviert, lade mir die Audio-Datei herunter und versuche, wie in der Methode empfohlen, Wort für Wort auf Deutsch mitzulesen, während das Finnische gesprochen wird, um gleich die Bedeutung der Wörter zu verstehen.

Das wäre dann Schritt 2 der Birkenbihl-Methode: aktives Hören.

Doch – ein neuer Schreck! Der Sprecher ist viel zu schnell!!! Ich komme überhaupt nicht mit. Was also tun?

Schnell war die Lösung gefunden. Ich hab einfach den deutschen Text auswendig gelernt (es waren ja nur 6 Sätze und jeder Satz erschließt sich ja hier am Anfang auch aus dem was vorher gesagt wurde. Also zuerst grüßt der eine, dann der andere, usw.) Aber ob das der Sinn der Sache ist, wage ich zu bezweifeln.

Jetzt hatte ich also die deutschen Wörter im Kopf und konnte das Finnische dazu anhören. Am Anfang war’s trotzdem noch schwierig, die einzelnen Wörter zuzuordnen, aber nach ein paar Durchläufen ist es mir schon gut gelungen. Und siehe da, die einzelnen finnischen Wörter nahmen schon schnell eine Bedeutung an. Nach ca. 2 Mal 30 Minuten hören konnte ich jedes einzelne finnische Wort verstehen und auf Deutsch im Kopf übersetzen. Erfolg!

Ein super Start für Tag 1.

Dann kann’s ja am nächsten Tag mit Schritt 3 der Birkenbihl-Methode weitergehen, dem passiven Hören. Darauf bin ich ja am meisten gespannt. Ich glaube das ist das, was dich, liebe Leserin, am meisten verblüffen wird.

Wenn du jetzt mehr Informationen zur Birkenbihl-Methode suchst, dann kann ich dich NOCH NICHT auf einen Blogartikel von mir verweisen. Du kannst aber bei Vera Birkenbihl selbst mal schauen.

Ich kann dir auch noch nichts über meinen Birkenbihl-Englischkurs erzählen. Nur soviel, er wird voraussichtlich im Februar 2022 starten. Wenn der Finnisch-Selbstversuch abgeschlossen ist. Du kannst dich auch noch nicht auf die Warteliste eintragen. Aber bald. 

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2 Kommentare

  1. Siggi

    Liebe Diana ich bin sehr gespannt wie dei Selbstversuch weiter verläuft, aber bei deinem Sprachtalent hab ich keine Zweifel dass du erfolgreich die finnische Sprache erlernst. Mit großem Interesse werde ich deine Beträge verfolgen😊👍

    Antworten
    • Diana

      Liebe Siggi,
      oh das freut mich, wenn ich weiß, dass es jemand interessiert. Ich glaube gar nicht, dass es eine Frage des Talentes ist. Vielleicht ist Talent einfach nur die Anzahl der Stunden, die man übt… Und Interesse und Motivation. Ich werde dir die Methode beibringen, dann lernst du genauso leicht 🙂

      Antworten

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Diana Selig

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