Der Selbstversuch: Finnisch mit der Birkenbihl-Methode: TAG 4 + 5

27. Mai 2021 | 0 Kommentare

Was du wissen musst

Falls du neu hier bist: Ich berichte von meinem Selbstversuch: Im Alleingang Finnisch lernen mit der Birkenbihl-Methode. Möchtest du wissen, wie alles begann? Klicke hier bei TAG 1

Es klappt!!!

Falls du neu hier bist: Ich berichte von meinem Selbstversuch: Im Alleingang Finnisch lernen mit der Birkenbihl-Methode. Ich nutze dafür einen Sprachkurs von Assimil. Wenn du wissen möchtest, wie alles begann, dann klicke hier bei TAG 1.

Am vierten Tag hab ich mich nicht weiter mit Finnisch beschäftigt, ich glaub, ich hab’s irgendwie vergessen und erst am Tag 5 wieder passiv gehört. Ich hab das Audio in Endlosschleife laufen lassen, während ich am PC gearbeitet habe. Das hat wirklich super funktioniert, dass das eine gleichbleibende Lautstärke war und ich auch genug durch meine Tätigkeit abgelenkt war.

Später beim Kochen hat’s nicht so gut geklappt. Handy funktioniert ja nur mit Reinpressen des Kontakts, was beim Kochen nicht möglich ist (es liegt nicht am Kabel sondern am Handykontakt, deshalb werde ich mir jetzt aber kein neues Smartphone zulegen…). Und ohne Ohrstecker ist es mal mehr, mal weniger laut, je nachdem wo ich mich gerade befinde. Das hab ich schnell aufgegeben.

Das will ich meiner Familie erzählen!

Ich kann’s ja nicht lassen, man soll sich ja in der Phase noch gar nicht überprüfen, aber am Abend des 5. Tages hab ich’s dennoch versucht und im Kopf den ganzen Dialog „gesprochen“. ERFOLG!!! Ich kann alle finnischen Sätze auswendig!!! (Also gut, es sind nur 6 kurze Sätze, aber immerhin!!!) Das wollte ich gleich auch meiner Familie mitteilen und ihnen diese finnischen Sätze stolz vorsprechen. Man beachte, ich hab ja eigentlich erst 2 Tage passiv gehört!

 

Oh nein!!!

Leider kam ich da wieder an meine Grenzen. Auf einmal war die Aussprache und die Endung der Wörter wieder nicht mehr klar. Da wurde ich wieder in die Realität der Methode zurückgeholt. Erstmal mindestens eine Woche hören, Diana. Dann kann ich mal langsam für mich „Schattensprechen“.

Also Geduld muss man schon haben, wenn man mit Birkenbihl eine Sprache lernt. Da glaub ich, dass eine Begleitung ganz gut wäre, die einen an die wichtigsten Dinge erinnert. So ganz für sich allein klappt zwar die Methode, aber man muss sich schon sehr am Riemen reißen, um a) ständig an das passive Hören zu denken, und b) die Motivation zu behalten, bzw. nicht über das Ziel hinauszuschießen.

Geduld ist in der Hinsicht leider ein Fremdwort für mich

Da ich die nicht wirklich habe, hab ich schon mal in die nächste Lektion reingeschnuppert. Wieder hat mich genervt, dass die deutsche Dekodierung der fremdsprachlichen Wörter nicht direkt unter dem Text sondern erst auf der nächsten Seite steht. Also jetzt reicht es mir, ich schau mir mal einen anderen Sprachkurs an! Das könnte auch wichtig sein für dich, liebe Leserin, du suchst ja vielleicht auch Unterstützung und da möchte ich dir das richtige Material empfehlen können.

Ein anderer Sprachkurs muss her!

Hm, einen EINZIGEN anderen Finnischkurs, der mit der Birkenbihl-Methode arbeitet, hab ich noch gefunden: Kostet nur 29 Euro. Kann nicht schaden. Verspricht die Dekodierung unter dem Finnischen und zwei Versionen, eine langsame und eine schnelle. Perfekt, also. Bestimmt besser als Assimil. Gekauft! 

Erneuter Frust

Ich glaub ich muss es dir gar nicht sagen, aber ich war wieder frustriert. Und zwar richtig! Der erste Text bereits war einfach viel zu lang!!! Und viel zu schwer!!! Da sind total unnütze Ausdrücke drin, die Muttersprachler bestimmt so verwenden, also der Text ist sehr authentisch, aber so bestimmt nichts für einen Anfänger um zu lernen. Also nicht für mich! Und bestimmt auch nicht für andere Anfänger wie vielleicht für dich!!

Da ich aber einiges an Sprachlernerfahrung besitze, wollte ich nicht aufgeben und hab mich mit dem deutschen und finnischen Text mal ein bisschen auseinander gesetzt. Also ich hab mir das mal durchgelesen. Die gute Nachricht: Einige Wörter (wie z.B. „gut“) kamen mir schon aus dem ersten Text der Assimil-Methode bekannt vor. Wow, wie toll! Also los, auf zum aktiven Hören. Da müssen doch die schwierigen Wörter auch hängen bleiben – dachte ich. 

 

Von wegen!

Erneuter Schock, aber diesmal so richtig! Selbst die langsame Aufnahme war viel zu schnell!!! Gar keine Chance, Wort für Wort mitzulesen! Dann also doch wieder lieber Assimil (der Sprachkurs, den ich als erstes ausprobiert habe) wo der deutsche Text nicht unter dem Finnischen steht. Die sprechen zwar auch nicht langsamer, aber die Lektionen sind kürzer und die verwendeten Ausdrücke sinnvoller für Anfänger. Den anderen Kurs kann ich ja vielleicht später wieder hervorkramen.

 

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Diana Selig

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