Wie du erfolgreich Englisch lernst – auch wenn du wenig Zeit hast.

10. August 2021 | 4 Kommentare

Dein Alltag lässt dir keine Zeit zum Englisch lernen?

„Ich würde ja gern Englisch lernen, aber ich komme einfach nicht dazu“. „Der Alltag – ständig kommt etwas dazwischen“. „Der Tag geht einfach zu schnell vorbei“. Das sind Sätze die ich immer wieder in meiner Gruppe Englisch entspannt lernen und sprechen höre.
Ich kann dich da gut verstehen. Der Alltag wird auch immer hektischer, und es gibt so viel was du zu erledigen hat. Da geraten selbst scheinbar wichtige Dinge in den Hintergrund. Auch solche, die du eigentlich ganz gern machen will. Die verschiebst du dann immer auf später.

Aber eigentlich ist dir Englisch wichtig?

Mir ging es auch lange Zeit so. Ich wollte immer gern noch eine sechste Sprache lernen (am liebsten auch noch eine siebte und achte 😉), aber immer mussten zuerst andere Dinge erledigt werden. Der Job, die Familie, der Haushalt, natürlich aber auch Sport und Freunde treffen. Und die Tage gingen vorbei, einer nach dem anderen. Und die nächste Sprache musste warten. Aber geärgert hat es mich immer.
Um wieviel mehr muss es dich ärgern, wenn du Englisch wirklich brauchst, um z.B. im Urlaub zurechtzukommen oder im Job selbstbewusster aufzutreten.
Ich hab eine Lösung für dich! Es gibt eine Möglichkeit, wie du auch mit wenig Zeit Englisch erfolgreich lernen und sprechen kannst.

Auf die Methode kommt es an!

Im Grunde sind es zwei Dinge, die du beachten musst. Zum ersten geht es einmal um die richtige Methode. Mit der Birkenbihl-Methode kannst du Englisch ganz entspannt lernen. Sie gliedert sich in 4 Schritte, einer davon ist das passive Hören. Das kannst du einfach nebenbei machen, während du etwas anderes tust. Dabei lernst du alles, was du brauchst: Aussprache, Satzmelodie, Wortschatz, Grammatik und Satzbau. Hört sich unglaublich an? Unglaublich, aber wahr.

Damit du die Birkenbihl-Methode ganz einfach gleich sofort testen kannst, hab ich ein Schnupperpaket für dich erstellt. Das ist ein pdf, das die Methode nochmal Schritt für Schritt erklärt, sowie einem Dialog als Text und als mp3. Möchtest du gleich starten? Dann hol dir jetzt das Schnupperpaket.

Endlich, meine 6. Sprache!

Und stell dir vor, seitdem ich diese Methode kenne, hab ich endlich begonnen, meine 6. SpracheFinnisch – zu lernen. Es klappt so gut und so einfach. Und du kannst das auch!
Auch wenn einige Teile der Methode ganz nebenbei gelingen, so musst du doch noch etwas Zeit aufwenden, um die anderen Teile durchzuführen. Aber ich verrate dir, wie das ganz entspannt geht.

Warum Ziele setzen allein nicht hilft

Viele Menschen setzen sich Ziele, um etwas zu erreichen, z.B. 5 kg abnehmen oder zweimal in der Woche ins Fitnessstudio gehen. Hast du das auch schon gemacht, z.B. ein Neujahrsvorsatz? Und hast du dein Ziel erreicht? Falls nicht, dann bist du in guter Gesellschaft, denn 88 % dieser Vorsätze scheitern. Weißt du, warum? Weil sie es versäumen, aus dem Ziel eine Gewohnheit zu machen. Sie müssen sich nämlich jedes Mal entscheiden: Sport oder Sofa? Gemüse oder Schokolade? Und das kostet Willenskraft. Und die haben wir nicht im Übermaß zur Verfügung. Ganz im Gegenteil, die ist ziemlich schnell aufgebraucht. Denn jede Entscheidung, die wir am Tag treffen (wusstest du, dass es 20.000 Entscheidungen jeden Tag sind?), braucht unseren Speicher auf. Schnell ist keine Willenskraft mehr übrig und wir wählen die Schokolade auf dem Sofa statt das Gemüse nach dem Fitnessstudio. Eine völlig normale menschliche Verhaltensweise.

Das kannst du anders machen, um beim Englisch lernen am Ball zu bleiben

Formuliere dein Ziel so, dass sich eine Gewohnheit daraus ableiten lässt. Bei mir ist es z.B.: Ich höre Finnisch passiv, wann immer ich Routinetätigkeiten am PC durchführe. Auch jetzt, während ich diesen Artikel schreibe, läuft grad Finnisch. (Annika erzählt grad Jari, dass Finnnisch eine komplizierte Sprache ist). Passiv hören geht auch super beim Kochen. Da steht dann der PC in der Küche (ja, ich bin etwas umständlich, Airpods oder andere Bluetooth-Kopfhörer nutze ich nicht).

Oder: Immer wenn die Kinder aus dem Haus sind mache ich Gymnastik. Dabei höre ich immer einen englischen Podcast.

Am Anfang kostet es uns Energie eine neue Gewohnheit einzuführen. Weil wir uns eben immer noch zwischen zwei Dingen entscheiden müssen.
„Sobald die Gewohnheit jedoch fest im Leben verankert ist, musst du diese Entscheidung nicht mehr jedes Mal auf’s neue treffen.“* Der Willensspeicher wird dann nicht mehr angerührt.

Wie lang dauert es, bis die Gewohnheit fest etabliert ist?

Es dauert ca. 30 -60 Tage, bis eine Gewohnheit fest verankert ist. Aber wenn das einmal der Fall ist, dann wird es schwierig sein, die Gewohnheit einfach mal auszulassen. Denk doch mal nach, welche Gewohnheiten hast du in deinem Alltag und möchtest du auf sie verzichten? Ohne Morgengymnastik z.B. fühle ich mich einfach nicht wohl. Anfangs war es schwer für mich, diesen „Zeitverlust“ in Kauf zu nehmen, da mein Tag am PC dadurch natürlich später beginnt. Aber nun fehlt mir etwas, wenn ich die Übungen nicht machen kann.

Wie überbrückst du diese Anfangshürde?

Es hilft sehr, die neue Gewohnheit an etwas zu koppeln („immer nach dem Frühstück“, „immer bei der Gymnastik“, „immer bei Routinetätigkeiten am PC“). Leichter geht es auch, wenn wir immer nur wenig neue Gewohnheiten gleichzeitig einführen. Und immer nur solche die uns zu einem Ziel führen, mit dem wir unsere Werte ganz besonders verwirklichen können.

Was ist dein Wert hinter dem Englisch lernen? Warum möchtest du Englisch können?

Ist die Antwort: „Um im Urlaub allein zurechtzukommen“ und ist Unabhängigkeit ein wichtiger Wert für dich? Dann wird es dir leichtfallen, motiviert zu bleiben. Aber sagst du einfach: „Weil ich mal nach New York reisen will“ und kannst das auch mit Hilfe deines Partners, dann ist der Wert dahinter nicht ganz so hoch.

Starte mit kleinen Gewohnheiten

Starte mit etwas, das sich leicht durchführen lässt. Wenn du z.B. Zeit für Englisch einplanen möchtest, dann beginne z.B. mit 5 Minuten drei Mal pro Woche. Schreibe dir diese Zeit in deinen Kalender, mache also einen Termin mit dir selbst und hake ihn ab, wenn du es geschafft hast.
Der Trick dabei ist, meistens geht es nur ums Anfangen. Dagegen wehrt sich oft unser Gehirn. Wenn du dann aber mal „drin“ bist, dann läuft’s oft auch noch länger. Vielleicht bleibst du dann also sogar 10 oder 15 Minuten dran. Und wenn nicht, auch ok. Mit den 5 Minuten hast du auf jeden Fall den Vertrag mit dir selbst erfüllt.

Zusammenfassung: So kannst du deine Englisch-Gewohnheiten am besten in den Alltag integrieren:

• Überleg dir, welcher Wert für dich dahinter steht (warum möchtest du Englisch lernen)
Kopple deine Tätigkeit an etwas anderes (Mahlzeiten…)
• Mach einen Termin mit dir selbst
• Beginne mit einer kleinen, leicht umzusetzenden Übung
• Etabliere nur eine oder wenige Gewohnheiten gleichzeitig
• Finde den Anfang, dann läuft’s von selbst
• Und vor allem: Fang gleich an!

*Eine Buchempfehlung für dich: „Das 6-Minuten Erfolgsjournal
Aus diesem Buch hab ich das Zitat und die meisten „Weisheiten“ in diesem Artikel. Es hat mir sehr geholfen, meine eigenen Gewohnheiten zu etablieren. Falls du es dir kaufen möchtest: Bestell es doch beim örtlichen Buchhändler statt im Internet 😊

4 Kommentare

  1. Yvonne

    Liebe Diana,
    vielen Dank für deine tollen Tipps. Englisch lernen mit dir ist wirklich anders. Nicht das stupide pauken von früher, das funktioniert bei mir auch nicht. Bei dir macht mir das lernen richtig Spass!

    Antworten
    • Diana

      Liebe Yvonne, vielen Dank für dein nettes Feedback. Ja, wenn das Lernen Spaß macht, dann stellt sich auch der Erfolg ein, das ist mit Pauken leider oft nicht der Fall. Viel Erfolg noch 🙂

      Antworten
  2. Patricia Bull

    Liebe Diana
    Oh ja, Willenskraft ermüdet wie ein Muskel während des Trainings. Unsere Gewohnheiten sind so mächtig – gesteuert durch unser Unterbewusstsein, das 95% unserer täglichen Entscheidungen trifft.
    Mit der Birkenbihl-Methode habe ich italienisch gelernt. Wie du empfiehlst, gekoppelt an eine andere Gewohnheit. Während des Kochens lauschte ich der italienischen Stimme im Ohr.

    Antworten
    • Diana

      Liebe Patricia, wow, das ist ja total interessant. Ich hab auf deiner Website gelesen, dass du Italienisch kannst. Aber dass du es mit der Birkenbihl-Methode gelernt hast, wusste ich nicht. Das ist ja super! Ich finde, die Methode macht so viel Lust darauf, noch mehr Sprachen zu lernen. Ich lern ja eigentlich grad Finnisch, hab aber im Italien-Urlaub auf Italienisch „umgeschaltet“, das geht so einfach!

      Antworten

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