1. April 2022

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Was für ein schrecklicher Monat, der März 2022. Ich hoffe, dass sich bald eine Lösung in der Ukraine abzeichnet und der April friedlicher wird. Da mich der Krieg in diesen Wochen am meisten bewegt hat, starte ich gleich hier.

Der Ukraine-Krieg und meine Unsicherheit

Als hätten wir nicht schon genug Probleme auf der Welt: Klimakrise, wachsende Ungleichheiten, Kriege in anderen Teilen der Erde, Corona, und jetzt auch noch Krieg in Europa. Die Welt steht grad Kopf! Wie die Ukraine und seine Bewohner so systematisch und menschenverachtend zerstört werden nimmt mich sehr mit. Gleichzeitig werden wieder mal die am meisten leiden, die so gar nichts dafür können: Kinder, Frauen, und die Menschen in Afrika. Unglaublich, was das für Auswirkungen hat in unserer globalisierten Welt, wenn ein einziges Land mal „ausfällt“. Ich wusste nicht, dass die Ukraine so viele Länder mit Getreide versorgt.

Was mich kirre macht ist diese furchtbare Ungewissheit. Wir haben erstens keine Ahnung, wie das noch weitergeht, und zweitens weiß man auch nicht, welcher Berichterstattung man noch trauen kann. Eigentlich müsste man ja alle Quellen überprüfen, sich stets doppelt und dreifach informieren, aber wer hat dazu schon die Zeit? Dass Putin ein kranker irrer Psychopath ist, der unbedingt gestoppt werden muss, das ist glaub ich jedem klar, aber dass der Westen auch so seinen Teil beigetragen hat und auch nicht alles gut ist, was grad läuft, das wird nicht überall deutlich gemacht.

Ich finde, wir haben auch grad eine Propaganda am Laufen und ich glaube auch nicht, dass es richtig ist, die Künstler in diese Politik mit einzubeziehen, bzw. eigentlich auszuschließen, wenn sie sich nicht ganz klar distanzieren. Gerade die Kunst kann doch alle Menschen verbinden. Und das ist es auch, was mir und anderen Menschen in dieser Zeit sehr hilft: Verbindung!

Auf die Verbindung kommt es an!

„Verbindung“ hab ich als mein Wort des Jahres gewählt und ich merke jetzt, wie klug das war. Erstens tut es mir selbst gut, mich mit anderen Menschen zu verbinden, Spaziergänge, Online-Austausch, mein Ehrenamt Elterntalk, über all diese Dinge tanke ich auf. Und über Verbindung können wir auch den Menschen aus der Ukraine helfen.

Fragst du dich auch oft, was du noch tun kannst um zu helfen? 🤔

Ich hab eine ganz einfache Lösung gefunden: Sprich mit diesen Menschen! Jetzt kommen grad immer mehr Kinder in die Schulen und Vereine. Gestern hab ich am Fußballplatz eine ukrainische Mama getroffen. Sie stand ganz allein da. Ich bin zu ihr hin gegangen und hab mich mit ihr ein bisschen unterhalten, sie konnte einfaches Englisch. Und sie hat sich sooo gefreut 🧡.

Sie wollte unbedingt ein paar Wörter Deutsch lernen und hat wie ein Schwamm das aufgesaugt, was ich ihr beigebracht hab. Unzählige Male hat sie wiederholt: „Es ist schön dich zu treffen.“ Und „Schönen Abend“. Übrigens hat sie gesagt, dass sie sich sehr wohl hier in Deutschland fühlt und die Menschen sehr freundlich sind. Ist das nicht wunderbar? Es sind oft die kleinen Dinge im Leben, die Großes bewirken. Übrigens: Ermutige auch dein Kind mit ukrainischen Kindern in Kontakt zu treten. Es ist bestimmt ein Gewinn für beide. Sie können oft sehr gut Englisch, eine super Gelegenheit, um Englisch auch mal anzuwenden!

Mein kleiner Sohn durfte seinem ukrainischen Mannschaftskollegen eine Fußball-Übung erklären und der Große hat zwei Mädchen das Schulhaus gezeigt. Beide waren sehr stolz 🥰.

Ganz allgemein glaube ich auch, dass Verbindung unserer Welt hilft. Mit den Menschen, mit denen wir uns verbunden fühlen, werden wir zumindest keinen Krieg im Kleinen beginnen. So werden vielleicht auch die großen Kriege vermieden. Vielleicht ist das blauäugig, aber irgendeine Vision braucht man ja.

Wir Mamas sind so wichtig für die Welt!

Deshalb: Verbinde dich auch mit deinem Kind! Werde dir bewusst, dass du als Mama eine der wichtigsten Rollen überhaupt in dieser Welt hast. Wir können sooo viel bewirken, indem wir einfach für unsere Kinder da sind. Indem wir sie sehen, ihnen zuhören, Zeit schenken, mit ihnen lesen und spielen, ihnen unsere Werte vermitteln, werden sie zu verantwortungsvollen Erwachsenen, die ihre Aufgabe in der Welt von morgen mit Mut, Empathie und Kreativität bewältigen können 💕.

Was wir konkret gern mit unseren Kindern machen ist gemeinsam lesen, viel Spielen (Gesellschaftsspiele, Kartenspiele) und viel sporteln (Fußball, Tennis, Dart…) Jetzt war das Wetter ja sehr schön (viel zu warm und trocken für die Jahreszeit) und da haben wir schon wieder im Garten unsere Platte aufgebaut und haben Doppel gespielt. Bald haben mein Mann und ich keine Chance mehr gegen unsere Jungs (10 und 14). PC-Spiele, Konsolen oder ähnliches gibt es bei uns nicht und werden auch nicht vermisst). Wir haben auch nur einen Familienfernseher und einigen uns immer gemeinsam auf das Programm. Einen Fernseher im Kinderzimmer kann ich mir überhaupt nicht vorstellen und meine Kinder auch nicht.

Immer wenn mich Sinngedanken plagen, dann denke ich an meine Kinder. Wenn ich auch nur eine wichtige Aufgabe im Leben übernommen habe, dann war es die, diesen Kindern das Leben zu schenken und ihnen dabei zu helfen das zu werden, was in ihnen angelegt war. Auf sie werden furchtbar harte Zeiten zukommen. Das erschreckt mich und macht mich unendlich traurig 😭. Aber das einzige was ich tun kann, ist sie für die Welt von morgen zu stärken. Und gleichzeitig natürlich meinen Beitrag zu leisten, damit sie morgen überhaupt noch eine gesunde Welt haben in der sie leben können.

Mein Buch nimmt Formen an

Womit ich im März noch viel Zeit verbracht habe, ist mit meinem Buch. Ich weiß noch nicht genau, wie es heißen wird. „Hilfe mir lernen- wie du dein Kind unterstützt und dir dabei sein Gehirn zum Verbündeten machst.“ oder „Englisch lernen Kinder-leicht“ – unterstütze dein Kind spielerisch und so dass es Freude macht … Mal sehen, es stellen sich bestimmt beim Schreiben noch Ideen ein.

Das Schreiben klappt nach wie vor super. Seit Anfang Januar schreibe ich fast jeden Tag eine halbe Stunde. Im Kurs haben wir auch zweimal die Woche Co-Writing. Da schreiben mir nach der Pomodoro-Technik 4 Mal 25 Minuten mit jeweils 5 Minuten Pause. Anfangs wollte ich mich nicht so recht drauf einlassen, weil das mit der halben Stunde am Tag so gut geklappt hat. Ich hab’s dennoch ausprobiert und find es jetzt auch gut, weil man mehr in den Flow kommt. Dennoch werde ich weiter jeden Tag am Buch arbeiten, damit ich gedanklich nicht ein paar Tage raus bin.

Bei meiner Buch-Coachin Yvonne bekommen wir auch super Tipps zum Aufbau unserer Buch-Struktur und es gibt einen Technik-Call pro Woche und super Feedback. Also das wird was, auf jeden Fall!!!

Sie hatte sogar eine Überraschung für uns parat: Ein Bild von unserem Buch, so wie es aussehen KÖNNTE. Ist das nicht toll?

Das ist erstmal der Arbeitstitel meines Buches, der wird sich wahrscheinlich noch ändern.

Strategie-Beratungen sind besser als Nachhilfe

Was ich mir auch Anfang des Jahres vorgenommen hab, war jede Woche einen Blogartikel zu schreiben. Das hab ich nicht geschafft. Allerdings hab ich mein Ziel reflektiert und festgestellt, dass das vielleicht auch ein falsches Ziel war. Ich bin ja trotzdem Expertin für mein Thema: Mit Schulkindern Englisch lernen – auch wenn ich nicht jede Woche etwas veröffentliche.

Am Anfang war das noch kein Problem, weil ich mit meinem Thema: Beratung für Eltern, die ihren Kindern in Englisch helfen ja noch am Anfang war. Das heißt ich hatte noch nicht viele Termine. Ich war auch ehrlich gesagt etwas ungeschickt. Ständig haben Leute bei mir angerufen die Nachhilfe wollten und ich hab sie weitergeschickt, anstatt zu sagen: Ich hab was Besseres als Nachhilfe 🤣.

Jetzt wo ich das endlich kapiert hab, wollen alle Eltern eine Strategie-Beratung. Entweder nur zu zweit mit mir oder zusammen mit dem Kind. Also hab ich wieder mehr Termine und komme nicht so sehr zum Blogartikel schreiben, die ja unter anderem dafür sorgen sollen, dass ich mehr Kunden bekomme. Merkst du was?

Die Strategie-Beratungen sind der Hit! Ich glaub ich hab da was wirklich Geniales geschaffen. Mit nur einer Stunde bekommst du schon so viel Hilfe für dein Kind, dass du dir meistens (wenn die Lücken nicht zu groß sind) Nachhilfe ersparen kannst. Ich dachte früher immer, ich wär nicht kreativ. Also Kunst war für mich in der Schule jedenfalls eine Qual. Aber nun sprudeln die Ideen nur so – für Tipps wie du deinem Kind in Englisch helfen kannst Deshalb ja auch das Buch.

Ich hab festgestellt, dass es am meisten bringt, wenn ich eine Klassenarbeit sehen kann. Ich nehme mir dann richtig viel Zeit, um sie ausführlich zu analysieren. So kann ich sehen, was dein Kind schon kann und wo es noch Übungsbedarf hat und auch, was es direkt in der Prüfung strategisch falsch gemacht hat. So kann ich eine kleine Liste mit wirklich hilfreichen Tipps erstellen, wie es sofort beim nächsten Mal besser klappt. Dabei hilft mir auch noch ein kurzes Vorgespräch oder ein Austausch per E-Mail zum Lernverhalten, Tagesablauf, Hobbies, etc. deines Kindes.

Mädchen mit Schulrucksack und auffallender Brille steht selbstbewusst da. Darüber steht: Strategie-Beratung, dein Plan für bessere Noten in Englisch.

Meine Strategie-Beratung erspart oft die Nachhilfe.

Als nächstes möchte ich einen Fragebogen erstellen, dann hab ich die wichtigsten Informationen systematisch. Auf Basis meiner Überlegungen treffen wir uns dann per Zoom, verfeinern die Methoden im Gespräch noch einmal und probieren sie ggf. mit deinem Kind gleich aus.

Was sonst noch so los war

  • Unsere Tanne musste leider gefällt werden, da die Wurzeln nicht tief genug sind um sie bei Stürmen gut festzuhalten. Die Fäll-Methode war interessant zu beobachten. Leider haben viele unserer Gartenvögel so eine schöne Nistmöglichkeit verloren.
  • Endlich! So lang hab ich gewartet und jetzt haben uns endlich Distelfinken besucht. Hoffentlich bleiben sie auch da. Ich hab extra ihre Lieblingsdistel mit viel Mühe herangezogen, die Wilde Karde. Bin mal gespannt, ob die dieses Jahr schon blüht.
  • Wir haben uns ein bisschen mit unserer Vergangenheit beschäftigt. Die Eltern meiner Mama waren Ungarndeutsche und sind nach dem zweiten Weltkrieg vertrieben worden. Meine Tante war damals 6 Jahre und hat ihre Erinnerungen an diese Zeit aufgeschrieben und uns vorgelesen. Das war sehr bewegend und selbst für meine Kinder interessant.

Die Ungarn-Deutschen wie hier meine Oma, haben die Paprika mitgebracht.

  • Als Gegenpol zur Suppe die gleich unten kommt. Meine Kinder sind super Bäcker!
  • Ich hab mich für einen Ukrainisch-Kurs bei der VHS angemeldet. Bin gespannt wie die das machen und wie diese Sprache aufgebaut ist. Hab überhaupt keine Ahnung davon.

Der März in Zahlen

  • Gruppe: Mit Schulkindern Englisch lernen: 72 Mitglieder (Vormonat: 48)
  • Aktive Abonnenten meines Easy-English-Letter (der richtet sich an Eltern, die mit ihren Kindern lernen): 205 (Vormonat: 188)
  • Instagram-Follower: 115 (Vormonat: 102 – wenn ich diese komischen amerikanischen tier- und kinderliebenden Muskelpakete nicht regelmäßig löschen würde die einen da überschwemmen, dann wären es vermutlich an die 500 😉 )
  • Facebook-Follower: 360 (Vormonat: 338)
  • Anzahl der Tage an denen ich nicht an meinem Buch geschrieben habe: 3 (dafür hab ich 2 Mal länger am Stück geschrieben, das gleicht es wieder aus)
  • Anzahl an unterschiedlichen Gesellschaftsspielen die wir gespielt haben: 5 (das ist nicht viel, aber dafür haben wir bei schönem Wetter jeden Tag Tischtennis gespielt).
  • Anzahl der Tage an denen ich meinen Kindern nicht vorgelesen hab: 2 (tatsächlich fallen manchmal so viele Termine auf einen Tag, dass es nicht immer klappt. Das ist dann echt schade, aber wir freuen uns auf den nächsten Tag).
  • Anzahl an neuen Rezepten, die ich ausprobiert hab: 1. Das war super 🤣. Ich hab zuerst ein Gemüse gemacht aus Karotten, Lauch, Sonnenblumenkernen und Cashews. Weil ich am Abend etwas anderes essen wollte, hab ich zu den Resten noch Kokosmilch dazugegeben und hab’s zu einer Suppe püriert. Tja, das war das Ergebnis:

Mein Sohn hat gemeint: Sieht aus wie ausgek… Katzenfutter 🤣

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