Frau in oranger Bluse breitet die Arme aus. Im Hintergrund das Meer. Große Schrift in orange: Meine Ziele für 2022: Aufbruch ins Achreib-Abenteuer.

Wenn du dir keine Ziele setzt, dann erreichst du auch nichts. Das ist wie mit einem Schiff, das nicht weiß, welchen Hafen es ansteuern soll. Dann schippert es auf dem Meer planlos umher. Das wurde mir immer wieder gesagt. In jedem Kurs, in jedem Coaching.

Nur scheine ich ein Problem damit zu haben, mir Ziele zu setzen. Ich hatte nichts wirklich konkret geplant und also auch nichts erreicht! Oder doch?

Was hab ich 2021 erreicht?

Anders als einige Business-Kolleginnen um mich herum kann ich nicht mit großen Zahlen aufwarten, denn ich bin immer noch Kleinunternehmerin. Ganz ganz viele Frauen sind Kleinunternehmerinnen, da das viele Vorteile hat. Aber viele trauen sich nicht, das zuzugeben – aus Angst, nicht ernst genommen zu werden. Das ist kein ernsthaftes Business, würden manche sagen, mehr so ein Hobby…

Ein Hobbusiness

Aber diese Entscheidung, ein „Hobbusiness“ zu haben, habe ich bewusst getroffen. Umsatz, Geld und Finanzielles ist nichts, was mich motiviert, kein Wert an sich. Ich hab die meisten meiner Schüler im letzten Jahr abgegeben, um mehr Zeit für mich und die Familie zu haben und ein neues Business-Modell zu entwickeln, so dass ich mehr am Vormittag arbeiten kann. Und so hat die „Family-Business-Me-Balance“ letztes Jahr für mich fast gestimmt 💕, was also wenn ich es im Nachhinein betrachte, mein eigentliches Ziel war. Das heißt ich kann viele Haken vergeben.

  • Zeit für die Familie gehabt? Check!
  • Freundschaften gepflegt? Check!
  • Für meine eigene Gesundheit gesorgt? Check!
  • Sport und Spiel? Check!
  • Weiterbildung? Check!
  • Am Business gearbeitet? Check!
  • Nachhaltigkeit? Check!
  • Menschen geholfen? Check!
  • Andere inspiriert? Check!
  • Eigene Leidenschaft gefunden? Check!
  • Wieder mit Klavier spielen angefangen? Check!

Wenn du genauer wissen möchtest, wie ich diese Dinge 2021 umgesetzt habe, dann lies nach in meinem Jahresrückblick.

Zerrissen zwischen Job und Familie

Diese Balance hat FAST gestimmt. Ja, entschieden hab ich mich für die Familie und gegen viele Termine am Nachmittag. Ich nehm nur noch Schüler an, die mir wirklich sehr am Herzen liegen, entweder weil ich die Familie schon lange kenne oder weil ich die Herausforderung mit grade diesem Kind besonders spannend finde.

Damit bin ich super zufrieden und glücklich. Ich bleib am Ball, weiß, was in der Schule so los ist, was die Schüler brauchen, hab aber kaum noch Stress und auch wieder mehr Zeit für mich und andere wichtige Dinge. Zum Beispiel dafür, jeden Tag gesund und frisch zu kochen. Oder zum Klavier spielen. Das hatte ich zwei Jahre lang nicht mehr gemacht, weil ich zu viele Schüler hatte. Also war ich nachmittags „voll“ und vormittags natürlich auch aufgrund der Vor- und Nachbereitungen und der Verwaltung.

Kein Termindruck mehr, das fühlt sich gut an. Und auch abends lieber mit allen auf dem Sofa kuscheln und „Wer wird Millionär schauen“ anstatt den Blogartikel fertig zu schreiben. 👨‍👩‍👧‍👦

Ideen schlagen Purzelbäume

Also die Entscheidung ist klar. Aber dennoch fühle ich eine „innere Anspannung“ weil ich mit meinem Business weiterkommen möchte. Ich hab ununterbrochen Lust, meine Ideen weiterentwickeln, Produkte zu kreieren, Artikel zu schreiben, Eltern und Schüler zu unterstützen, am Marketing zu arbeiten.

Die Ideen spinnen sich in meinem Kopf wie ein Netz, verselbständigen sich und schlagen Purzelbäume. Besonders nachts. Sie wollen unbedingt raus und verwirklicht werden und halten mich vom Schlafen ab. 😱

Da die Balance hinzubekommen ist echt schwer. Also die Familie an erster Stelle, aber mit Ausnahmen: Die Spielezeit am Nachmittag wird schon mal geopfert, wenn eine 10.Kläßlerin dringend Englisch-Hilfe für die Prüfung braucht.

Weil ich nur eine begrenzte Anzahl von Terminen pro Woche mache um nicht gestresst zu sein, geht es nicht so schnell voran, wie bei anderen. Die seh ich ja immer. Auf Facebook und Co. Puh, da wird mir schnell schwindlig wenn ich die Erfolge der anderen sehe. So viele Termine, Kurse, Coachings, Kundengespräche. Da kann ich nicht mithalten und komm mir immer ein bisschen klein vor. Schwierig, mich da selbst aus der Vergleichsspirale zu ziehen. Da muss ich dran arbeiten.

Motivierendes Ziel: Bekannt werden

Obwohl ich mich nun als „Teilzeit-Unternehmerin“ oute, möchte ich gern bekannt werden für mein Thema. Denn dann kann ich viel mehr Menschen helfen. Und ich muss nicht so aktiv verkaufen, sondern die Menschen kommen von selbst auf mich zu. Das ist es vielleicht auch, was mich davon abhält, Verkaufsziele zu formulieren. Dass ich gar nicht gern verkaufe, weil ich mich nicht aufdrängen will. Ich denke immer: Die Leute sollen halt von selbst kommen.

Aber die meisten wissen ja gar nicht, was ich mache, und wie sehr ich ihnen helfen könnte.

Besonders Eltern, die mit ihren Kindern Englisch lernen. Und eigentlich jedem, der gerade eine Sprache lernen möchte. Im Grunde jedem, der IRGENDETWAS lernen möchte. Alles was ich selbst kann und gelernt habe, würde ich brennend gern weitergeben. Auch was ich bisher über das Online-Business gelernt hab. Das wär so hilfreich für Frauen, die sich grad am Anfang befinden.

Das große Problem ist aber meine begrenzte Energie und Zeit. An jedem einzelnen Angebot hängt ja eine Menge an Organisation.

Eltern unterstützen, die mit ihren Kindern Englisch lernen! Oder ist da noch mehr?

Es geht einfach nicht anders, ich muss mich fokussieren. Und die Ideen aufschreiben, damit sie nicht verrückt spielen. 🙃

Und so ist nun Ziel und Fokus für 2022: Beratung von Eltern, die ihre Kinder beim Englisch lernen unterstützen. Und wenn da alles aufgebaut ist und läuft, dann kann ich wieder Erwachsenenkurse geben. Es sei denn, ein Kursangebot bricht von selbst aus mir raus (schon seit Wochen hab ich „Soulful English“ und „English Parent’s Talk“ im Kopf. Mal schauen, wie drängend das noch wird.

Unterstützung für Online-Unternehmerinnen

Wenn sich etwas von selbst ergibt, dann nehm ich das natürlich an. Dann muss ich ja keine Zeit und Energie für Marketing verwenden. Und so hat sich tatsächlich etwas ergeben, was ich mich noch nicht getraut hab als Ziel für 2022 festzulegen. Seit gestern ist meine erste Unternehmerinnen-Kundin da. Sie hat sich inspiriert gefühlt von meinem Jahresrückblick, von meinem persönlichen Schreibstil, ist auf mich zugekommen und möchte mit meiner Hilfe auch solche Texte für ihre Website schreiben. Wie wunderbar, ich freu mich so. 🤩

Im Grunde hab ich nämlich schon seit Monaten Frauen beraten, die grad am Anfang stehen mit ihrem Online-Business. Immer wieder zwischendurch. Natürlich bisher kostenlos 🙈.

Klar verlass ich da ein bisschen meinen Fokus. Aber vielleicht muss ich das auch für mich anders definieren. Meine Vielseitigkeit ausleben, solang es einfach ist. Ich probiere das aus und berichte im Jahresrückblick ob es sinnvoll war oder nicht.

Das Schreib-Abenteuer

Aber zurück zur Sichtbarkeit und zum Schwerpunktthema: Mit Kindern Englisch lernen. Wenn du meinen Jahresrückblick gelesen hast, dann weißt du, dass ich das Schreiben für mich entdeckt habe. Jede Woche einen Blogartikel. Das ist mein Ziel für dieses Jahr. Ups? War das grad ein konkretes Ziel? Heißa, das kam jetzt aber leicht. Jaaa, darauf hab ich richtig Lust. Ich hab soooo viel, über das ich gern schreiben möchte.

Und da ich mich als Expertin sehe im Bereich „Englisch leichter lernen für Schulkinder“, was liegt da näher, als mein eigenes Buch zu schreiben? 😊

Mein Buchheldinnen-Kurs

Ui, jetzt hab ich es zum dritten Mal schon ausgesprochen. Langsam wird es Realität. Da komm ich jetzt nicht mehr drum herum. Ich hab den Kurs „Buchheldinnen“ bei Yvonne Kraus Anfang des Jahres gebucht. Ziel ist das fertige Buch im Juli. Eine mega Vorstellung.🤩 Nur irgendwie kann ich noch gar nicht so recht dran glauben. Schaff ich das wirklich? Bin ich wirklich schon gut genug? Mit meinem Expertenwissen und mit dem Schreiben? Und werde ich das Durchhaltevermögen aufbringen?

Was mir hilft: Eine Kollegin, Trixi Tumert, hat denselben Kurs gebucht und tatsächlich vor kurzem ihr eigenes Buch herausgebracht. Ich hab’s gekauft. Es ist wirklich und wahrhaftig echt und es ist sooo toll, wunderbar und hilfreich. Und wenn sie es geschafft hat, dann müsste ich es doch auch schaffen, oder?

Das ist halt so eine Marotte von uns Frauen, dass wir immer an uns selbst zweifeln. Die meisten Männer machen einfach. Und wir brauchen noch einen Kurs und noch eine Bestätigung und noch mehr Übung. 😢

Und so werde ich es schaffen, mein Buch zu schreiben

Ich hab aber noch etwas, was mir hilft. Was eigentlich bei allem hilft, was man erreichen möchte. Dazu hab ich einen extra Artikel geschrieben: Umsetzungstrick für fast alles: kleine Schritte gehen.

Und erst danach hab ich das Buch gelesen: Atomic Habits von James Clear. (Bitte bitte kauf es beim örtlichen Buchhändler und nicht bei dem großen A).

James Clear macht es ganz offensichtlich: Ein Ziel erreichst du dadurch, indem du eine Handlung immer und wieder ausführst, die dich dem Ziel näher bringt. Also eine Gewohnheit aufbaust. Nicht indem du dir nur das Ziel setzt. Was heißt das konkret?

Ich schreibe! Jeden Tag schreibe ich jetzt. Und zwar getreu nach dem Motto: „Eat that frog“ – ist es das Erste was ich jetzt jeden Tag tue, sobald meine Kinder aus dem Haus sind. Eine halbe Stunde schreiben. Jeden Tag. Das wird jetzt meine Gewohnheit, so wie das Zähneputzen. Und am Ende (also im Juli, wenn der Kurs um ist) wird ein wunderbares Buch dabei heraus kommen. Da gibt’s kein Rütteln! 🤩

Warum ein Buch „Wie du dein Kind in Englisch unterstützt“?

Grad wurde ich in meiner Mastermind-Gruppe gefragt, warum ich das Buch schreiben möchte. Ich tu mir immer sehr schwer, so etwas mündlich zu formulieren. Aber schriftlich kann ich es: Weil vielen Kindern Englisch in der Schule so furchtbar schwer fällt. Weil sie sich plagen und versagen. Weil sie frustriert sind und keine Motivation und keine Lust mehr haben. Und das wirkt sich natürlich auch auf die Eltern aus.

Du möchtest deinem Kind ja helfen. Aber du weißt einfach nicht wie. Wo beginnen? Wie das Kind motivieren? Wo sich informieren? Welche Tipps helfen wirklich? Wie unterstützen ohne zu überfordern? Ohne Streit, Stress und Tränen? 🤔

Ich kann dabei helfen, denn ich unterstütze SchülerInnen seit 3 Jahrzehnten in Englisch. Ich weiß warum es nicht klappt und wie es einfacher geht mit dem Englisch. Und das kann ich DIR zeigen. Mit meinem Buch.

Deshalb will ich es schreiben. Und weil ich weiß wie sehr Misserfolge herunterziehen. Eine 5 in Englisch? Da glaubt dein Kind vielleicht: Ich bin zu blöd für dieses Fach. Die anderen können es doch auch. Warum ich nicht? Es liegt an mir! Daraus entsteht ein Teufelskreis. Dein Kind traut sich immer weniger zu, ist immer weniger motiviert und tut deshalb auch immer weniger um sich zu verbessern. Weitere schlechte Noten sind vorprogrammiert. Doch diese legen sich auf die Seele unserer Kinder. Auch wenn es oft den Anschein hat, als würde es ihnen nichts ausmachen, Kinder spielen das oft herunter, um ihren Selbstwert zu schützen. Schlechte Noten, viele viele Rotstiftkorrekturen, das führt zu Selbstzweifeln und das Selbstbewusstsein leidet. 😢

Doch was wir brauchen in dieser Welt sind starke Kinder. Die sich etwas zutrauen, die den Mut haben, Probleme zu lösen, die wissen dass sie etwas bewirken können. Und das kann tatsächlich von Schulerfolg oder Misserfolg beeinflusst werden.

Deshalb schreibe ich dieses Buch. Damit du weißt, wie du dein Kind unterstützen kannst. Damit es die Erfahrung macht, dass gute Gewohnheiten etwas bewirken. Dass es auch etwas schaffen kann, was schwer ist, wenn es nur clevere Strategien wählt. Dass es NICHT zu dumm ist. Dass auch manchmal Aufgaben dumm sein können oder vielleicht noch gar nicht schaffbar. Dass auch du verstehen lernst, warum dein Kind jetzt nicht versteht. Das alles werde ich in meinem Buch erklären.

Ach ja, und nicht zu vergessen: Einfach weil ich selbst auch Mutter bin von zwei wundervollen Kindern die zur Schule gehen und ich mich in jede Mutter hineinversetzen kann, die sich in so vielen verschiedenen Rollen befindet und alles so gut wie möglich machen möchte.

Ach wie schön, jetzt bin ich bei dem Buch hängen geblieben. Aber das ist auch mein Hauptziel für 2022.

Elternkurs

In der zweiten Jahreshälfte werde ich meinen ersten Elternkurs starten. Wie der wohl heißen wird? Bestimmt so wie das Buch. Aber der Titel steht ja noch nicht fest. Also vielleicht: Englisch lernen leicht gemacht: So unterstützt du dein Kind ohne es zu überfordern.

Wieso du den Kurs buchen sollst, wenn du das Buch gelesen hast? Na weil du da ganz konkrete Unterstützung für DEIN Kind bekommst. Wir besprechen ganz konkret an SEINEN Themen, was du mit ihm üben kannst. Du kannst mir die Proben DEINES Kindes zeigen, wir werden seine Fehler analysieren und schauen, wie es sich mit einfachen Strategien schnell verbessern kann.

Hast du Interesse am Kurs? Wenn du dich jetzt auf die Warteliste einträgst, dann bekommst du einen attraktiven Bonus sobald der Kurs startet.

Hier ist noch kein Formular zum Eintragen? Dann bin ich noch nicht dazu gekommen, es rein zu setzen. 🙈 Das kommt noch.

Englischkurse

Mein Wunsch und meine Idee ist es, auch weiterhin Englischkurse zu geben. Im Kopf hab ich einzelne kurze Workshops wobei es darum geht, mutig Englisch zu sprechen. Easy English Chat zu bestimmten Themen wie: Essen bestellen, Telefonieren, Small Talk, über den Beruf sprechen, etc.

Einen ganzen Kurs mit 8-12 Stunden in Folge wird es dieses Jahr nicht geben. Es hat sich doch herausgestellt, dass oft „das Leben“ dazwischen kommt. Egal wie motiviert jemand ist, gegen Krankheit, Staus und Überstunden kann man wenig machen. Und so möchte ich dieses Jahr etwas flexibles anbieten. Einfach mal ausprobieren ist da mein Motto.

Andere Ideen sind ein „Soulful English„- Kurs, wo über persönliche, tief gehende Themen auf Englisch gesprochen wird.

Momentan kristallisiert sich immer mehr heraus, dass die Eltern, die mit ihren Kindern lernen auch selbst ganz gut Englisch können. Viele Eltern waren in meinen Kursen und buchen jetzt meine Elternberatung. Oder sie kennen mich von ihren Kindern und buchen dann einen Kurs. Also eine ideale Kombi.

Oder gleich mal ein Kurs für Eltern und Kinder gemeinsam? Das schwebt mir immer wieder im Kopf herum. Hab ich so noch nicht gesehen, aber sollte ich vielleicht mal ausprobieren, was meinst du? Auf jeden Fall würde das total meinen Werten entsprechen: Familie und gemeinsam lernen. Das ist ein super Thema um darüber zu schreiben. 💕

Schreibjahr 2022 – ich komme!

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